Darum sollten Sie eine Wasseraufbereitung nutzen

Das Trinkwasser in Deutschland besitzt eine hervorragende Qualität. Man kann es ohne Bedenken direkt aus dem Wasserhahn trinken.

Dennoch befinden sich im Leitungswasser mikroskopisch kleine Mineralien und Ablagerungen. Diese Kleinstpartikel sind für den Menschen vollkommen unbedenklich, können aber bei den eingesetzten Küchengeräten dauerhaft ihre Spuren hinterlassen.

Was ist die Wasserhärte?

Die Wasserhärte hängt von der Konzentration an gelösten Calcium- und Magnesiumverbindungen ab. Ist der Gehalt niedrig, spricht man von weichem Wasser. Befinden sich hingegen besonders viele Mineralien und Ablagerungen im Wasser, handelt es sich um hartes Wasser.

Seit dem 01. Februar 2007 sind die Härtebereiche des Wassers durch die Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes hierzulande an europäische Standards angepasst.

Im Zuge der Novellierung wurde die Angabe Grad deutscher Härte (°dH) als Einheit für die Wasserhärte durch die Einheit Millimol Calciumcarbonat je Liter ersetzt. Die Maßeinheit °dh wird aber weiterhin verwendet.

Die Menge an gelösten Mineralien im Wasser, und damit die Wasserhärte, unterscheidet sich je nach Region deutlich

Küchengeräte: Ist hartes Wasser schädlich?

In weiten Teilen Deutschlands sind die Härtegrade des Wassers teilweise sehr hoch. Grundsätzlich erhöht dies die Gefahr der schnelleren Verkalkung von Küchengeräten, die zulaufendes Wasser aus der Leitung zum Betrieb benötigen. In der Gastronomie betrifft dies beispielsweise Geschirrspülmaschinen, Kombidämpfer, Kaffeemaschinen oder Heißwasserspender.

Doch nicht nur mögliche Gerätedefekte, die zu hartes Wasser bei Maschinen ohne angeschlossene Wasseraufbereitung anrichten kann, sind ein Grund, sich mit dem Thema Wasseraufbereitung und Wasserfiltersystem näher zu beschäftigen.

Mit dem passenden Wasserfilter zu mehr Geschmack

Ein Filtersystem beeinflusst nämlich auch den Geschmack des Wassers. Das hat Auswirkungen auf eines der beliebtesten Getränke weltweit: den Kaffee. Eine hochwertige gemahlene Kaffeebohne entfaltet nur dann ihren speziellen Geschmack, wenn sie auf das perfekt gefilterte Wasser trifft.

Wasseraufbereitung trotz niedriger Wasserhärte?

Generell gilt, dass Sie eine Wasseraufbereitung ab einem niedrigen Wasserhärtegrad von 3° dH vorgeschalten sollten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Kalk an den Heizstäben zügig ablagert und das Gerät somit schnell verkalkt.

Ist das vorhandene Wasser in Ihrer Region bereits „weich“, kann sich ein Wasserfiltersystem dennoch lohnen. Schließlich sorgt die Filterung der Partikel für eine deutliche Verbesserung des Aromas bei der Verwendung einer Espressomaschine, Teekessels, Glühweinspenders oder eines Kaffeevollautomaten an. Ein Unterschied, den Sie sofort schmecken werden.

Wie hoch die Wasserhärte bei Ihnen vor Ort ist, erfahren Sie von Ihrem regionalen Wasserversorger.

Filtersysteme zur Wasseraufbereitung

Sollten Sie bereits einen Blick in die Produktkategorie zur Wasseraufbereitung geworfen haben, sind Ihnen sicherlich die verschiedenen Begrifflichkeiten wie Enthärtungsanlage, Osmoseanlage oder Wasserfilter aufgefallen.

Vereinfacht gesagt sind das alles Systeme zur Wasseraufbereitung. Jedoch gibt es je nach Gerät und Produkt große Unterschiede.

Erfahren Sie nun, wie sich Wasserfilter, Osmoseanlage & Co. hinsichtlich des möglichen Einsatzes in der Küche als auch in Ihrer Funktionsweise unterscheiden.

Hier kommen Wasserfilter zum Einsatz

Der Anwendungsbereich ist bei den Wasserfiltern breit gefächert. So gibt es Filter, die das Wasser für Kaffeemaschinen, Kombidämpfern, Eiswürfelbereitern oder Spülmaschinen perfekt aufbereiten.

Die Wasserfilter für Spülmaschinen weisen eine Besonderheit auf: Hier unterscheidet man noch zwischen Filtersystemen, die das Wasser enthärten, teilentsalzen oder vollentsalzen.

Bei der Enthärtung wird das Wasser lediglich entkalkt.

Die Teilentsalzung entzieht dem Wasser zusätzlich einige (jedoch nicht alle) Mineralien, wodurch das Geschirr und Gläser nach dem Spülen fleckenfrei aus der Spülmaschine kommen.

Die Vollentsalzung entkalkt das Wasser und entzieht diesem zusätzlich nahezu alle Mineralien. Das Nachpolieren der Gläser nach dem Spülgang von Hand entfällt dadurch komplett.

Welches Wasseraufbereitungssystem eignet sich für meinen Bedarf am besten?

Selbstverständlich können Osmoseanlagen neben Gläserspülmaschinen auch bei Geschirrspülmaschinen oder Haubenspülmaschinen, also Spülmaschinen im Allgemeinen, eingesetzt werden. Wenn eher geringe Mengen an Gläser gespült werden müssen, reicht in der Regel eine Enthärtungsanlage aus.

Bei einem Kombidämpfer oder Heißluftofen, also Kochgeräten, die mit Wasserdampf arbeiten, schaltet man am besten einen Wasserfilter vor. Wichtig ist, dass der Filter die Bezeichnung „Steam“ – auf Deutsch „Dampf“ – innehat.

Bei Kaffeemaschinen und Kaffeevollautomaten werden ebenfalls Wasserfilter vorgeschaltet. Der Filter reduziert den Kalkgehalt und Stoffe im Wasser, die den Geschmack negativ beeinflussen.

Mit einem Wasserfilter steht dem leckeren Espresso also nichts mehr im Wege.

Wasseraufbereitung: Die Hersteller in unserem Shop

Der in der Gastronomie wahrscheinlich bekannteste, weil vielfältigste Hersteller von Wasserfiltersystemen, ist das deutsche Unternehmen Brita. Für jeden Anwendungsbereich gibt es passende Wasserfilter, die Sie bei uns im Onlineshop finden.

Enthärtungsanlagen und Osmoseanlagen der führenden Spülmaschinenhersteller Hobart und Winterhalter sind sowohl als eigenständige, autonome Produkte als auch im Zubehörbereich der passenden Spülmaschinen anzutreffen.  

Zudem können Sie in unserem Shop Wasserfilter und Enthärtungsanlagen der Marken Bartscher, NordCap und Animo entdecken.

Reines Wasser = reines Gewissen

Die Wasseraufbereitung ist ein komplexes und wichtiges Themenfeld in der Gastronomie. Sich damit zu befassen, lohnt sich ungemein. Sie sparen nicht nur Zeit, sondern Sie können vor allem auch Geld sparen.

Ein defektes Küchengerät, wo die R